Tipps Scrum Prüfung

Fünf Tipps, um die Scrum-Prüfung zu bestehen

Man kann sich das Vorbereiten auf eine Scrum-Prüfung wie das Training für einen Marathon vorstellen. Monate intensiven Trainings, die perfekte Ausrüstung und die richtige Ernährung sind organisiert – doch am entscheidenden Tag fehlt der Überblick über den Streckenverlauf. Ein fataler Fehler!

Ähnlich passiert es oft bei Menschen, die sich auf eine Scrum-Zertifizierung vorbereiten. Sie kennen agile Techniken und haben praktische Erfahrung, doch der zentrale Leitfaden, der Scrum Guide, wird häufig übersehen. Diese Tipps zur Scrum Prüfung können bei der Vorbereitung helfen:

Tipp 1 für die Scrum Prüfung: Den Scrum Guide intensiv studieren

Der Scrum Guide bildet das Fundament jeder Zertifizierung und ist der Dreh- und Angelpunkt, egal ob als Scrum Master, Product Owner oder Developer. Die aktuellste Version ist entscheidend, denn sie bildet die Basis für die Prüfung. Während der Vorbereitung sollte klar sein, dass die Sprintplanung beispielsweise in drei Themen unterteilt ist oder dass der Begriff „Development-Team“ in älteren Versionen verwendet wurde, während in neueren nur noch die Rede von “Developers im Scrum-Team” ist. Weitere Neuerungen in der 2020er-Version sind hier gut zusammengefasst.

Tipps zum Umgang mit dem Scrum Guide:

  • Notizen machen: Es kann helfen, neue Erkenntnisse oder korrigierte Missverständnisse schriftlich festzuhalten.
  • Versionsvergleich: Prinzipien bleiben konstant, doch Details können sich ändern. Daher ist es ratsam, immer einen Blick auf die Scrum Guide Revision History zu halten.
  • Austausch suchen: Durch Diskussionen mit Kolleg:innen und in passenden Netzwerken lässt sich ein tieferes Verständnis für den Guide entwickeln.

Je intensiver die Inhalte verinnerlicht werden, desto sicherer gelingt nicht nur die Prüfung, sondern am Ende natürlich auch der Alltag in der Praxis.

Tipp 2 für die Scrum Prüfung: Offizielle Open Assessments nutzen

Wie früher in der Schulzeit können Übungsfragen den Unterschied machen. Beispieltests, etwa auf scrum.org unter “Certification”, bieten eine effektive Möglichkeit, Wissen zu testen und gezielt Feedback zu erhalten.

So lassen sich Übungsfragen effektiv nutzen:

  • Vertrauenswürdige Quellen nutzen: Die Scrum Open Assessments sind speziell darauf ausgelegt, Kenntnisse zu prüfen. Drittanbieter-Fragen hingegen sind oft unzuverlässig oder veraltet.
  • Analyse: Mit dem erhaltenen Feedback können gezielt Wissenslücken geschlossen werden.
  • Wiederholung: Mehrfache Tests führen zu mehr Sicherheit.

Mit den richtigen Ressourcen lässt sich das nötige Selbstvertrauen für die Prüfung aufbauen.

Tipp 3 für die Scrum Prüfung: Begriffe und Konzepte verinnerlichen

Scrum-Zertifizierungen testen nicht nur Faktenwissen, sondern auch das Verständnis für grundlegende Prinzipien und deren Anwendung in der Praxis. Begriffe wie „Facilitation“, „Servant Leadership“ oder „Transparency“ sollten in- und auswendig bekannt sein. Helfen kann dabei auch unser Glossar.

Praktische Lernstrategien:

  • Flashkarten: Begriffe und Definitionen können auf Karten notiert und wie Vokabeln gelernt werden.
  • Anwendungsübungen: Prinzipien wie „Servant Leadership“ lassen sich in Szenarien durchdenken, etwa wie sie in einem Teamkonflikt angewendet werden könnten.
  • Sprache: Da Prüfungen auf Englisch abgehalten werden, kann es hilfreich sein, die eigenen Sprachkenntnisse aufzufrischen und die Schlüsselwörter speziell auf englisch zu lernen. Plugins wie Google Translate können in Scrum-Prüfungen häufig genutzt werden und sind eine Unterstützung, sollten aber keine ausschließliche Stütze sein.

Es reicht also nicht, Begriffe nur zu kennen – sie sollten auch anwendbar sein.

Tipp 4 für die Scrum Prüfung: Die geeignete Prüfungsumgebung schaffen

Ein gut vorbereiteter Prüfungsraum ist genauso wichtig wie das eigene Wissen. Technische Probleme oder Ablenkungen können entscheidend sein.

Checkliste für die optimale Umgebung:

  • Ruhe: Eine ungestörte Umgebung ist essenziell. Familie oder Mitbewohner:innen sollten vorab informiert werden.
  • Technik: Eine stabile Internetverbindung ist besonders wichtig. Tools wie Google Translate können wie bereits hilfreich sein, sollten aber bei einem geplanten Einsatz vorab getestet werden.
  • Zeit: Genügend Puffer vor und nach der Prüfung schafft Raum für Konzentration.  Der Effekt auf die Nerven sollte nicht unterschätzt werden, ist dann aber durchaus gut durchzustehen.

Eine gut vorbereitete Umgebung erleichtert es, sich voll und ganz auf die Prüfung zu konzentrieren.

Tipp 5 für die Scrum Prüfung: Eine kluge Prüfungsstrategie

Viele berichten, dass die Zeit während der Prüfung wie im Flug vergeht – und damit eigentlich zu schnell. Mit einer durchdachten Strategie lässt sich die Kontrolle bewahren.

Bewährte Taktik:

  • Schnellstart: Zunächst sollten alle Fragen beantwortet werden, bei denen Sicherheit besteht.
  • Markieren: Unklare Fragen können markiert werden, um sie später gezielt zu bearbeiten.
  • Priorisierung: Markierte Fragen werden nach dem ersten Durchgang bearbeitet.

Diese Herangehensweise hilft, Panik zu vermeiden und effizient zu arbeiten.

Mit diesen fünf Tipps zur Scrum Prüfung lässt sich die Scrum-Zertifizierung sicherer angehen. Sie bieten nicht nur einen Fahrplan für die Prüfung, sondern auch wertvolle Werkzeuge, um die agile Praxis nachhaltig zu verbessern.

Für weitere Unterstützung und Tipps zur Scrum Prüfung biete ich gerne meine Hilfe an.

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